Im Haus M, 1. Stock verfügen wir über Wohnräume für Mütter und Kinder. Aufgenommen werden Frauen mit psychischen Erkrankungen, mittelschweren bis schweren postpartalen Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, psychotischen Störungen sowie Belastungs- und Anpassungsstörungen. Die Aufenthaltsdauer beträgt in der Regel 6 Wochen.

Aufnahmekriterien

  • Die Mutter ist bereit, sich stationär behandeln zu lassen.
  • Das Zusammenleben von Mutter und Kind ist erwünscht und therapeutisch sinnvoll.
  • Das Kind ist im Säuglings- oder Kleinkindalter (bis zum 5. Lebensjahr).
  • Die Mutter kann weitgehend Verantwortung für das Kind übernehmen.

Unser Angebot

Wir bieten eine breite Palette an Therapien und anderen Hilfestellungen an:

  • Behandlung durch unsere Kaderärzte der Psychiatrie 
  • Psychotherapie PsyA®T (Einzel-, Paar- und Gruppentherapie)
  • Unterstützung der Mutter-Kind-Beziehung durch Video-Mikroanalyse 
  • Spieltherapie zur Unterstützung des Kindes
  • Bezugspflege nach milieu- und soziotherapeutischen sowie salutogenetischen Gesichtspunkten und Unterstützung in Kinderbetreuung und -pflege durch unsere Pflegefachpersonen
  • Breites physiotherapeutisches Angebot mit Einzel- und Gruppentherapie
  • Unterstützung und Betreuung durch Sozialarbeiterin
  • Pädagogische Begleitung und Beratung durch die Kleinkinderzieherinnen der Kinderkrippe 
  • Unterstützung und Betreuung durch niedergelassene Kinderärztinnen- und ärzte in Gehweite, Stillberaterin, Ernährungsberaterin, theologische Seelsorge ua.

Anmeldung

Zuweisung durch externe Ärztinnen und Ärzte oder Institutionen. Bei Unklarheiten wird ein Vorgespräch durchgeführt. Neuanmeldung: Fax  044 714 29 11

Packliste für Sie und Ihr Kind          Formular Angaben zur Anmeldung

Die Kostenübernahme für die Betreuung eines Kindes gehört nicht zum Pflichtleistungskatalog der Krankenversicherung der Mutter. Wir stellen der Mutter pro Behandlungstag CHF 50.00 als Kostenbeitrag in Rechnung. Zuweilen wird dieser Betrag von Zusatzversicherungen übernommen. Manchmal übernehmen auch die Krankenversicherungen einen Teil der Betreuungskosten, wenn der Zuweiser einen Brief mit folgendem Inhalt an die Krankenversicherung der Mutter schickt.
In Härtefällen besteht die Möglichkeit der Finanzierung durch Stiftungen oder Fonds, die seitens des Zuweisers oder der interessierten Patientin selbst vor Eintritt abzuklären ist. Dabei empfehlen wir, von einer vier- bis achtwöchigen Betreuung des Kindes auszugehen. Unterstützung können dabei allenfalls die Sozialdienste oder die Familienberatungsstellen der Gemeinde respektive des Bezirks leisten.